Wohin mit den vielen Megapixeln?
Das Internet steckt voll bunter Bildchen, doch gutes Webdesign verzichtet auf hohe Auflösungen. Was nützt es, ein 80 x 60 cm großes Gemälde mit einer effektiven Auflösung von 300 dpi zu digitalisieren? Die 10.000 x 8000 Pixel große Bilddatei tröpfelt nur langsam über das Online-Internet und wird im Telefon gnadenlos auf 500 x 400 Pixel geschrumpft. Ein Bild, wie das Mosaik-Foto der Villa Baltic im Format einer Bauzaun-Plane, hier gezeigt in der Kunsthalle Kühlungsborn, bringt es gar auf eine Breite von knapp 32.000 Pixel.
Bibliotheken wie OpenSeaDragon erlauben es, auch hoch aufgelöste Bilddateien bequem zugänglich zu machen. Mit Mausrad oder den Zoom-Knöpfen oben links können Sie das Bild bis in seine kleinsten Details erforschen. Finden Sie meine Selbstporträts? (Lösung1, Lösung 2)
Das Bild wird für diese Darstellung in handliche Häppchen verschiedener Auflösung zerteilt. Über das Netz lädt der Viewer nur die Teile herunter, die für den gewünschten Ausschnitt und Detailgrad notwendig sind. Damit ist auch der Missbrauch von Bilddaten durch automatische Systeme deutlich erschwert.
Die benutzten Softwarebibliotheken stammen aus Open Source Projekten und verursachen keine Lizenzkosten. Am Web-Server sind keine technischen Änderungen notwendig. Die Zerlegung der Aufnahmen kann über open-source Werkzeuge erfolgen. Ich habe meine Skripte selbst entwickelt. Bei der kostengünstigen Nutzung dieser Systeme berate ich Sie gerne.